So ihr Lieben,
nun ist es tatsächlich so weit: Mein Speicherplatz auf diesem Blog ist voll. Ich möchte nichts löschen, deswegen ziehe ich um. Allerdings wird sich bis auf eine kleine Änderung in der URL nichts ändern, ausser, dass ich von Null anfange. Wenn ihr also weiter mitlesen möchtet, dann folgt mir in mein neues Blogzuhause:
Sternenwanderin2
Im Februar 2008 kam ich von meinem alten dramaqueen-blog in den sternenwanderin-blog. Seit dem habe ich 564 Beiträge verfasst, 1189 Kommentare bekommen und 155 Bilder hochgeladen. Aber vor allem hab ich auf dem sternenwanderin-blog
gelebt. Jetzt gehts weiter. Diesmal ohne große Veränderung, im Gegensatz zu meinen vorherigen Blogs, weil so, wie er ist, ist er genau richtig für mich. Kein neues Layout, kein neuer Name... Das hier ist mein Zuhause geworden.
Und ihr seid weiterhin herlich willkommen!
Liebe Grüße, eure sternenwanderin / Anni
sternenwanderin - Di, 2. Feb, 11:52
Ich hab Angst.
Angst, nicht gut genug zu sein.
Angst, Erwartungen nicht erfüllen zu können.
Mein Magen zieht sich zusammen bei dem Gedanken, dass es einfach nicht reichen könnte, zu sein, wie ich bin.
Ich bin eben so, wie sollte ich das ändern können?
Ich glaube, du weißt gar nicht, wieviel du mir bedeutest - vielleicht würdest du sonst den Unterschied merken, die Veränderung, die ich durch dich durchgemacht habe und noch immer durch mache.
Ich war ein absoluter Alleinmensch. Nicht nur gedanklich, sondern auch körperlich - ich konnte die permantente Anwesenheit von Menschen nie ertragen. Bei dir ist das so anders... mit dir fühle ich anders.
Vielleicht ist das mein Fehler - ich weiß, ich muss noch soviel lernen, aber gleichzeitig weiß ich, dass ich in so kurzer Zeit schon eine 180 Grad-Wendung durchgemacht habe. Seelisch noch nicht ganz - aber irgendwann kommt das auch. Denke ich.
Aber vielleicht reicht das nicht.
Vielleicht bin ich einfach nicht genug.
sternenwanderin - So, 31. Jan, 19:29
Da lese ich, dass eine Freundin von mir Klassenlehrerin geworden ist und sofort, SOFORT zieht sich in mir alles zusammen und ich denk nur "oh ne, oh ne, ich will nicht, ICH kanns mir selbst nicht vorstellen..." Das ist doch falsch, oder?
Es gab aber schon Tage in letzter Zeit, und es gibt auch jetzt immer mal wieder Momente, in denen ich denke "ja, ich möchte auch, ich bin bereit." Ich dachte, ich hätte diese Phase langsam überstanden, ich dachte, eine Auszeit von dem ganzen Krams tut mir gut... Ich hab mich von alten Studikollegen entfernt, weil ich es nicht mehr ertragen konnte, dieses Pädagogengeschwafel... Dieses "Pseudo-universitäre-Elitedenken", dieses "ich-bin-besser-als-der-Rest"-Gehabe... Ich hatte von anfang an eine andere Einstellung zur Ausbildung als meine Freunde dort, aber dass ich tatsächlich erstmal Abstand von allem nehme, dass haben auch sie nie gedacht. Doch durch die Auszeit wurde es besser... und jetzt?
Ich lese nur diesen einen Satz und ALLES in mir zieht sich zusammen. Ich sehe mich einfach immer noch nicht als Lehrerin. Das war mal anders. Wann werde ich das endlich wieder sehen?
Das ist wirklich verflixt... was mache ich nur? Was fange ich mit meinem Studium an? Ich warte auf meinen Referendariatsplatz und quäle mich dann dadurch, bis ich endlich die Ausbildung abgeschlossen hab. Und dann? Ich hoffe so sehr, dass mein Enthusiasmus, den ich anfangs hatte, mit der Arbeit wiederkommt.
Ist doch alles scheiße.
Aber was stell ich mir jetzt die Frage... schließlich hab ich ja wieder etwas Zeit gewonnen, bis ich tatsächlich in den Lehrerdienst treten werde.
Aber gruselig ist das trotzdem. Wie kann ich mich selbst nur so "verändern"? Früher hätte ich das nie in Frage gestellt... da hab ich einfach gemacht und getan, weil es eben so war. Und jetzt hinterfrage ich und... stelle fest, dass ich viel zu lange in die falsche Richtung gelaufen bin. Und wie gehts jetzt weiter?
Scheiße, ich brauche Alternativen.
Oder eben den Wendepunkt, an dem ich meine Intention wiederfinde, ich brauche den Moment, der mir sagt "ja, dafür hast du es gemacht."
Stattdessen hab ich das Gefühl ich verblöde.
sternenwanderin - So, 31. Jan, 15:30
Die Sache mit meinem Hals macht mich noch kirre. Der Arzt sagt, es kann alles mögliche sein, er hat keine Ahnung. Es ist eben komisch, dass ich das nur auf einer Seite habe und dann auch noch so tief unten... Er hat mich an seinen Kollegen überwiesen und nun sollen meine Mandeln so schnell wie möglich rausgenommen werden. Diese Tatsache lässt mich innerlich vor Angst heulen. Echt, genau das wollte ich nicht. Ich hab eben eine scheiß Angst vor Krankenhäusern und dieser ganzen Sache... Und nach 2 Wochen permanenter Halsschmerzen (mal mehr, mal weniger) bin ich langsam echt fertig mit den Nerven.
Und was, wenns doch etwas Schlimmeres ist? Nichts hilft, auch das neue Antibiotika schlägt (noch) nicht an. Ich laufe noch Amok, echt.
Da hilft nur Ablenkung.
Vor ein paar Tagen war ich mit meinem Wundermenschen in der Stadt und hab mir die langersehnten Wanderstiefel gekauft, die ich im April für unsere Pilgerwoche brauche. Ich finde sie toll und bequem sind sie und schick sind die auch noch:
Hanwag Banks Lady GTX. Naja, günstig ist auch etwas anderes - aber sowas kauft man sich ja auch nicht alle Nase lang. Als nächstes steht ein Trekkingrucksack ganz oben auf meiner Liste, sonst kann ich ja nichts transportieren :) Der kommt dann frühestens nächstens Monat nach meinem Geburtstag. Und nach und nach dann dies und das, was ich eben noch so brauche. Einen neuen Schlafsack z.B.... da kommt so das ein oder andere zusammen. Aber sowas kauft man sich im Idealfall einmal und dann hat mans :) Und dann kanns losgehen.
Wer macht mit mir Rucksackurlaub in Thailand?
Und wer weiß, vielleicht besteige ich ja irgendwann mal mit meinem Wundermenschen den Kilimandscharo. - Allerdings erst mit 30 kg weniger auf den Rippen. :)
sternenwanderin - Do, 28. Jan, 11:19
Immer vorwärts, Schritt um Schritt, es gibt kein Weg zurück, was jetzt ist wird nie mehr ungeschehn
Ich höre Wolfsheim und irgendwie bin ich sauer auf die ganze Welt, am liebsten würde ich vor Wut heulen, irgendwas klein schlagen, keine Ahnung - aber ich hab das Gefühl, ich könnte durchdrehen.
Irina, ich werde dich so wahnsinnig vermissen, bitte, gehe nicht für immer. Alles was ich habe -... vielleicht reicht es einfach nicht, aber bitte denke daran, ich bin da, immer.
Mein Hals macht mich wahnsinnig. Das Antibiotika hilft kein Stück. Bis auf die Kopfschmerzen, die verschwunden sind, hat sich da noch nicht wirklich was verbessert. Vielleicht geh ich morgen nochmal zum Arzt.
...es gibt kein Weg zurück...
sternenwanderin - Mo, 25. Jan, 12:39
Da bekomme ich gerade einen Anruf auf meinem Handy und im Display steht "Nico".
Woher kenne ich denn einen Nico?
Naja, ich geh ran und eine nette Männerstimme antwortet.
"Hey, Annika?"
"Ja."
"Weisst du noch, wer ich bin?"
"Öhm... um ehrlich zu sein, es klingelt grad so gar nicht bei mir..."
"Ja, ist ja auch schon etwas länger her. Erinnerst du dich noch, du warst ein einziges Mal auf meiner Party in Sieverstedt."
"Ehm, ich glaub nicht, ich war noch nie dort auf einer Party."
"Hä, doch, wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf?"
"24."
"Ja, ich bin 25. Hm, aber wenn du das nicht bist, woher habe ich denn deine Nummer?.... Wer bist du??"
"Ja, frage ich mich auch grad, denn ich hab dich unter Nico im Telefonbuch stehen. Vermutlich kennen wir uns irgendwie vom Feiern an der Küste. Du musst mich verwechseln."
"Ja, das ist mir jetzt auch klar...Wo bist du denn jetzt grad?"
"In Flensburg."
"Ich auch, hast du nicht Lust loszugehen?"
"Nein, tut mir leid, ich bin krank. Wünsch dir aber noch ein schönes Wochenende!"
"Ja danke, das wünsch ich dir auch und gute Besserung dir!"
Wir lachen beide und legen auf.
Wer war das? Ich habe ehrlich keinen blassen Schimmer....
sternenwanderin - Fr, 22. Jan, 22:53
Nachdem ich gestern auf Arbeit in Tränen ausgebrochen bin, weil ich solche Schmerzen hatte, war ich heute morgen dann endlich mal beim HNO-Arzt.
Fast hätte er die eigentliche Mandelentzündung übersehen, denn irgendwie ist sie merkwürdig. Nicht die "normalen", also die sichtbaren Mandeln sind entzündet, sondern viel weiter unten im Hals. "Das ist mal was Neues, dass gibt es selten" war seine Aussage. Aber spätestens beim Abtasten der Lymphknoten merkte er dann auch was Sache ist. Die Verspannung in der linken Schulter und im Hals ist also keine Verpannung, sondern eine üble Entzündung, die austrahlt: Von Ohrenschmerzen über Kopfschmerzen und eben Schulterschmerzen. Gut. Öfter mal was Neues. Haha.
Nun bekomme ich wieder Antibiotika und soll Schmerztabletten nehmen, wenns nicht geht. Er wollte mich krankschreiben, aber ich geh arbeiten. Muss den Laden abschliessen.
Und sowieso soll das bitte ganz schnell besser werden, damit ich morgen gut singen kann. Das Vorsingen muss unbedingt gut verlaufen, ich will das wirklich total gerne machen - aber wenn nicht passen sollte, dann passt es eben nicht. Doch ich tue, was ich kann. Jawohl.
Erwähnte ich, dass ich gerne ´nen neuen Job haben möchte? Der jetzige langweilt mich.
Erwähnte ich, dass ich die Kindergeldkasse heute besonders gerne hab? *grins*
Erwähnte ich, dass ich meinen Wundermensch vermisse, der jetzt gerade auf Arbeit ist?
Erwähnte ich, dass ich wegen dem Arzttermin meine tolle Frühschicht tauschen musste? *kotzwürggöbel*
Erwähnte ich, dass ich heute ab 22 Uhr Wochenende habe? *freu*
So, ich geh noch ´ne Runde singen. Ich versuchs zumindest. Ich will ja morgen zumindest einen guten Eindruck machen.
sternenwanderin - Fr, 22. Jan, 10:42
Seit ein paar Tagen gehts mir körperlich echt beschissen. Ich bin matt und müde und total verspannt. Mittlerweile ist die Verspannung nicht mehr so gravierend, dafür tut mein Hals auf der linken Seite vom Ohr bis zur Schulter weh und auch beim Schlucken fängt es jetzt an weh zu tun. Kopfschmerzen hab ich sowieso die ganze Zeit, sobald ich mich irgendwie von unten nach oben bewege oder sowas. Das ist echt anstrengend und nervt und macht mich kirre. Und wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich glatt zum Arzt gehen. Nur so kurzfristig ist das blöd, da kriege ich keinen Termin und ich muss zur Arbeit gehen, anders gehts nicht.
Ich glaube, das Problem liegt darin, das mein Schatz echt schon denkt, meine "schlechte Laune" (und ich bin NICHT schlecht gelaunt, ich bin einfach nur völlig erschlagen) hätte was mit ihm zu tun oder sowas. Blödsinn, ich bin so froh, dass ich ihn habe und freue mich immer, wenn er da ist und bei mir ist.
Ja, ich weiß, ich habe eine Menge Probleme mit mir selbst und ich hab SO ANGST es wieder zu verkacken, wieder alles kaputt zu machen und ihn zu verjagen, weil ich so sehr an mir selbst zweifel, weil ich kein Selbstvertrauen habe, weil ich mich manchmal so sehr selbst hasse, weil ich denke, ich bin nicht gut genug... Er versteht das nicht und ich meine, wie auch, schließlich kann ich kaum darüber schreiben, geschweige denn reden. Ich bin dann plötzlich total gehemmt und weiß nicht, wohin mit mir - und wenn er sich dann "beleidigt wegdreht" fühle ich mich so verloren und in mir tobt ein Kampf, da herrscht Krieg, da ist Katastrophenalarm angesagt. Und in genau diesen Momenten kann ich mich kaum artikulieren, bin wie zugenschnürt und hab plötzlich NOCH mehr Angst, als zuvor schon, dass er dann geht, weil ich so unfähig bin. Dann fahre ich quasi immer weiter in die Sackgasse und alles wird nur schlimmer, während er neben mir keinen blassen Schimmer hat, dass ich in Gedanken gerade an so manchem Abgrund entlang laufe und gefährlich nah am Rande stehe.
Dabei ist er ein so toller Mensch - ich bin so froh, ihn kennengelernt zu haben. Und ich möchte wirklich, WIRKLICH, dass es funktioniert. Und doch steh ich mir dann so sehr im Weg, weil ich solche Angst hab, Angst, dass ich die Augen auf mache und alles war nur ein Traum, Angst, dass er mir weh tut - ich konnte Nähe schon immer nur sehr schwer zulassen. Irgendwann hab ich einfach angefangen, dicht zu machen und mich abzuschotten. Hochgezogene Mauern einzureißen ist gar nicht immer so leicht, vor allem tut es manchmal richtig weh. Und ich versuche schon viel und ich hab auch schon viel zugelassen, aber dann irgendwann erwische ich mich dabei, wie ich doch zurückziehe und dicht mache.
Es macht mich oft selbst genug fertig, aber wenn sowas uns beide beeinflusst, dann ist es noch viel schlimmer. Ich will das nicht, ich will das nicht. Und doch ist es manchmal sinnlos, dann bin ich in mir gefangen und schreie aus vollen Kräften - und bleibe nach aussen einfach stumm. Stumm. STUMM.
Er wäre der Mensch, bei dem ich mehr über mich lernen könnte, bei dem ich anfangen könnte, wirklich wieder zu vertrauen... doch es ist ein langer Weg und dafür müsste er mich ja irgendwie verstehe, ich müsste mich ihm irgendwie mitteilen... und dann hab ich wieder Angst, dass er mich nicht nachvollziehen kann, schließlich ist sowas ja immer sehr subjektiv und was für den einen ein Problem ist, ist es für den anderen keineswegs. Am Ende ist es eh meine Schuld, weil ich mir viel zu viele Gedanken über alles und jeden mache.
Man wird sehen, wie ich damit umgehe in nächster Zeit. Aber es muss eine Lösung geben, denn ER ist mein EIN und ALLES.
Ach ja, meine Referendariatsbewerbung wurde abgelehnt. Sehr gut.
sternenwanderin - Do, 21. Jan, 10:19
Ich weiß gar nicht, wie ich mich ausdrücken soll.
Noch NIE hab ich so gefühlt wie ich momentan fühle, wenn ich an ihn denke, wenn ich ihn ansehe, wenn ich ihn spüre, wenn...
Plötzlich ist es das normalste von der Welt, eben nicht mehr allein zu sein, sondern zu zweit.
Wenn ich sage "ich liebe dich", dann würde ich es vollkommen ernst meinen. Dann FÜHLE ich es eben so.
Ich weiß gar nicht, was er an mir findet, aber er ist irgendwie der tollste Mensch der Welt für mich. Das klingt alles einfach furchtbar schnulzig, aber irgendwie ist es eben genau so für mich.
Ich mag nicht mehr ohne ihn sein.
Sowas kenne ich gar nicht und manchmal macht es mir ganz schön viel Angst.
Aber es sind die Kleinigkeiten, die mich innerlich immer wieder schmunzeln lassen, die mein Herz erweichen, die mich "erreichen" in meinem Selbst - die mich ihn lieben lassen.
Und ganz nebenbei: Er ist auch noch der hübscheste Mann für mich:)
sternenwanderin - Mi, 13. Jan, 16:37
Und es ist, als würden Silbermond die ganze Zeit nur dieses eine Lied IN meinem Kopf spielen, es ist, als hätte ich den Text geschrieben, als wäre es meins - meins für dich.
Ich habe einen Schatz gefunden
Und er trägt deinen Namen
So wunderschön und wertvoll
Mit keinem Geld der Welt zu bezahlen
Du schläfst neben mir ein
Ich könnt’ dich die ganze Nacht betrachten
Sehn wie du schläfst, hörn wie du atmest
Bis wir am Morgen erwachen
Ich könnte dich stundenlang ansehen, ich könnte stundenlang deinen "Monologen" folgen, wie du immer sagst, ich könnte stundenlang Arm in Arm mit dir liegen...
Wenn du da bist, dann bin ich glücklich, und ja, das meine ich ernst. Ich liebe es, neben dir einzuschlafen (auch wenn ich immer zuerst schlafe) und ich frag mich, ob ich jemals wieder Spaß daran hätte, alleine in meinem Bett zu schlafen...
Ich kann nur tausendmal DANKE für dich sagen... woher kommst du? Wo warst du bloß vorher die ganze Zeit?
Betank mich mit Kraft
Nimm mir Zweifel von den Augen
Erzähl mit tausend Lügen
Ich werd sie dir alle glauben
Doch ein Zweifel bleibt
Dass ich jemand, wie dich, verdient hab
Wenn du so da liegst und noch schläfst... ich könnte dich ewig ansehen, weil ich dich soooo verdammt lieb hab - mehr als das. Wesentlich mehr.
Tausendmal DANKE für dich. So schnell werde ich dich nicht mehr gehen lassen.
Das haste jetzt davon. :)
Du bist mein Wundermensch.
sternenwanderin - Do, 7. Jan, 09:18