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musikalisches

7. Dezember: Kuchen?

Vorgestern las ich hier die Anzeige Cover-Band aus FL sucht dringend Sänger/in für Auftritte. Du hast Lust an Musik, kannst singen, bist engagiert u. möchtest gerne bei uns mitmachen, dann melde dich bitte unter paddymit30@yahoo.de. Weitere Infos besprechen wir dann.
Da dachte ich mir "melde dich einfach mal, was hast du zu verlieren?" - ich brauche einfach praktische Übung und Erfahrung, nur so komme ich weiter. Ja, und dann schrieb ich dem Paddy auch gleich eine Mail. Wenn ich ehrlich bin, insgeheim war ich eh davon überzeugt, dass sie längst jemanden haben.
Gestern dann die Antwortmail, mit Telefonnummer. Ich solle mich mal melden, dass wäre am einfachsten.
Ganz toll. Sowas ist ja was für mich. [Ironie aus]
Ich haderte mal wieder. Viel zu nervös bin ich vor sowas. Und was, wenn ich mich blamiere? Was, wenn das alles voll die Profis sind und ich mich da voll zum Pilz mache?
Von nichts kommt nichts. Und schließlich steht da Cover-Band- da sollte ich doch den ein oder anderen Titel in der Lage sein zu covern.
Ok, und dann hab ich einfach angerufen.
Und...
der Typ war verdammt nett! Ja, es hat richtig Spaß gemacht mit ihm zu telefonieren - im Endeffekt hab ich ganze 60 Minuten mit diesem Unbekannten telefoniert. Irgendwie hat das gepasst. Gleicher Humor, ähnliche Jobs, ähnliche Erfahrungen und seeeehr gesprächig. Eine symphatische Stimme hat er übrigens auch. Ja, wir sprachen einfach so über Gott und die Welt. Seltsam.
Nun denn, und was kam dabei raus?
Also, es hat sich noch ein Sänger gemeldet, der am Montag bei ihnen vorsingt. Die Jungs (Paddy ist 33, die anderen Ende 30) proben immer montags und machen schon seit ca. 2002 gemeinsam (mit einigen Unterbrechungen) Musik. Und am liebsten hätten sie eben eine Sängerin und einen Sänger. Deswegen ist es auch nicht ganz so schlimm, dass ich auf Grund meines Dienstplans erst am 7. Dezember zur Probe kommen kann. "Irgendwie hatte ich gehofft, dass du heute anrufst." Hm, mal sehen, ob er das auch noch denkt, wenn ich denn dann da bin.
Sie covern eben alles mögliche und möchten endlich auch mal wieder was Neues machen, da sie aufgrund von ständigen Sängerwechseln nicht weitergekommen sind. Joa, mal sehen, was dann draus wird. Entweder passt es, oder eben nicht. Ich wäre ihm nicht böse, wenns eben nicht passt - alles andere würde nur ein Krampf werden, und auf Dauer eh nicht funktionieren.
So wie das klingt sind die Jungs auf der Bühne ziemlich am abfeiern und abgehen - da muss ich noch eine Menge lernen und das wäre genau der Punkt, wo ich dann jede Menge lernen könnte, wenn ich die Möglichkeit bekomme.
Ich bin mal gespannt. Und vielleicht meldet sich ja noch eine andere Sängerin, wer weiß. Dann gibts ja sowas wie ein richtiges Casting (ich HASSE sowas - das hatte ich auch mit ihm besprochen, aber er meint, ihm ging es auch immer ähnlich, wenn er auf der Suche nach einer Band war... genauso hypernervös wie ich, der Kerl... zumindest war er das :)). Ich bereite einfach mal 3 Songs aus ihrer Liste vor (supergirl von Reamonn, what´s up von 4 Non Blondes und CCR mit proud mary), damit wir gemeinsam was spielen können und dann werden wir ja sehen, was Sache ist.
Also: 7. Dezember Probe.
Die Band heisst übrigens "Funkuchen" - ich fasste mir an den Kopf und musste lachen - Paddy auch: "ja ich weiß auch nicht, dass Wort hab ich irgendwann mal gesagt und seitdem ist es hängengeblieben... sowas wird man nicht so schnell wieder los..." und wir lachen beide.
Sollte es am 7. Dezember sogleich die letzte gemeinsame Probe sein, so hatte ich doch wenigsten ein sehr nettes und lustiges Telefonat mit einem Unbekannten.

Dämme

Ich bin so dermaßen gehemmt, dass macht mich selbst immer ganz fuchsteufelswild. Ich WEIß, dass ich es besser kann. Und dann geht da plötzlich eine Schranke zu, alle Schotten sind dicht – und ich kann plötzlich weder vor noch zurück, ich bin dann in meiner eigenen Gehemmtheit gefangen.
Ich bin so bescheuert.
Warum mache ich da immer dicht? Wieso blocke ich ab? Ja, es ist mir peinlich, laut zu werden. Es ist mir peinlich, sollte etwas daneben gehen. Aber woher soll ich das wissen, wenn ich es nicht wenigstens einmal probiere? Frank hat so Recht, ich nehme mir selbst alle Möglichkeiten. Ja, es reicht nicht, alles schön zu singen, denn es ist nur oberflächlich. Ich nehme mir die Gefühle, weil ich sie plötzlich nicht zeigen kann, wenn ich es sollte. Oh Wunder, ist ja nicht so, als würde es mir nicht bekannt vorkommen... In den Höhen versage ich vollständig. Es geht einfach nicht weiter. Und Frank redet sich den Mund fusselig. „Ich höre, was dahinter steckt, du hast so einen Stimmumfang, von dem du selbst anscheinend nicht mal etwas ahnst. Das muss dir doch mal bewusst werden, aber du bist dann plötzlich so gehemmt, dass du dir selbst alles verbaust. Du singst immer alles schön, es klingt wundervoll, aber es ist eben nur oberflächlich – das hast du nicht nötig! Du musst endlich aus dir rauskommen, was meinst du, was du plötzlich an Stimmvolumen zur Verfügung hättest! Da steckt solch eine Power dahinter, dass hört man, aber du lässt es nicht zu. Du berührst mit deiner Stimme, aber du könntest es auf eine andere Art noch mehr.“
Ja super, ja, ganz toll. Schön, dass er das hört – ich für meinen Teil denke dann, da geht’s einfach nicht mehr höher. Und ich weiß einfach nicht, wie das endlich überwinden soll. Ich hab dann immer eine Scheißangst. Und hier zuhause kann ich auch nicht üben, denn sobald es lauter wird, hört es das ganze Haus. Vielleicht könnte ich wirklich noch einiges mehr – aber ich schaffe es nicht, dies zu entdecken, weil ich mir selbst keine Möglichkeit gebe.
Und dann bin ich sauer auf mich selbst und verzweifle daran, weil es mich selbst aufregt, weil ich insgeheim von etwas träume, dass mir selbst Gänsehaut beschert, weil ich mir selbst wünsche, ich könnte mir endlich erlauben ALLES heraus zu lassen, endlich die Musik sprechen zu lassen. Aber dann sind da wieder die Blockaden. Sie sind ganz plötzlich da. Und ich kann sie dann nicht mehr umgehen.
Theoretisch weiß ich, wie es geht. Ich weiß, wie ich singen müsste, damit ich mich selbst endlich mal quasi „ausreize“(es geht hier nicht ums Töne treffen oder musikalisch sein – ich weiß, dass ich singen kann, hier geht es aber um eine Ebene weiter) – aber dann müsste ich mich selbst ein Stückchen freilegen, denn erst dann kommt die ganze Seele zum Vorschein. Und davor hab ich am meisten Angst. Dann bin ich angreifbar.
Es ist nicht nur das Singen an sich, sondern eben auch eine ganzen Menge Sein, das mit einfließt.
Ist es ein bisschen so, als würde man auf einer Gitarre spielen, der eine Saite gerissen ist. Etwas fehlt.
Ich muss mein Instrument, die Stimme, endlich richtig nutzen lernen. Die Technik kann ich längst.

i´m gonna close my eyes...


Das Konzert war toll. Besonders dieses Lied, gemeinsam mit Helgi Jonsson hat mir imponiert. Tina trat ganz spartanisch nur mit zwei weiteren männlichen Musikern auf und spielte unplugged. Die Frau ist einfach toll! Statt Stehplätze gabs nur Sitzplätze- angenehme Atmossphäre um ihre Musik zu genießen. Wir ergatterten Plätze in der vierten Reihe. Total toll. Sie spielte alle meine Lieblingslieder, ausser "let´s get lost", was ich total schade fand, ich liebe es so.
Eigentlich sind ihre Lieder recht schwer. Sie erzählt so viele ernste Geschichten, da ist soviel dahinter... Manches wurde mir jetzt erst durch das Konzert und ihre Kommentare dazu klar.
Und live ist sie tausend mal besser als auf CD.
Der Saal war zur Hälfte voll mit Dänen, Tina ist ja aus Dänemark und die haben sie auch ordentlich gefeiert, aber zu meinem Glück sprach sie auf Englisch und nicht auf Dänisch- ich hätte sonst nichts verstanden.
I´m gonna close my eyes and count to ten, and when I open them again, everything will make sense to me then...

Ich vergeude meine Zeit. Ich tigere durch die Wohnung, mache hier was, da was, aber zu einem "Projekt" komme ich nicht.
Merkwürdig alles.
Irgendwie ist da was leer. Ich weiß auch nicht.
Und ich singe weiter, immer und immer wieder zähle ich bis 10... sometimes the fastest way to get there is to go slow...
Und wieder lakiere ich mir die Fingernägel, weil ich jetzt Zeit dafür hab und weil der Lack nicht sofort wieder durch die Arbeit abgeht.

musikversunkene Momente



Let's get lost
Let these frozen hearts defrost
Whatever the cost, let's get lost
Let's get lost
Roll the dice and play our cards
Whatever the cost
Let's get lost


In mancher ruhiger Minute, von denen habe ich in letzter Zeit kaum welche habe, versinke ich in Musik. Dann kann ich richtig abschalten und ja, ich freu mich so auf den 25 Oktober, denn da werde ich Tina Dico live sehen und am nächsten Tag habe ich doch tatsächlich Urlaub!
There's nothing like doubt tearing your mind
To leave you muddled up and blind

Ich muss dringend anfangen endlich wieder etwas Struktur in meinen Kram zu bringen. Irgendwie komme ich zu nichts mehr, weil sich plötzlich alles irgendwie verändert hat und Dinge, die mir vorher noch extrem wichtig waren, haben sich in den Hintergrund gedrängt.
There's nothing like fear riding your soul
To leave you stone cold

Der Herbst ist da. Es ist alles viel bunter als noch vor ein paar Tage, die Sonne scheint farbenvoller geworden zu sein und die Luft schmeckt nach Kastanien... Ich kann endlich meine neue Jacke anziehen - meine Jahreszeit beginnt.
There's nothing like rain falling in the night
From a vast hidden height
Falling like tears from the dark sky's lonely eye

Ich hätte gerne neue Haare. Meine nerven. Die sitzen nicht so, wie ich es gerne hätte, meine Haare wollen einfach nicht die Farbe annehmen, die ich gerne hätte, wenns regnet oder sehr feuchte Luft ist, dann fangen sie an sich zu kringeln... Blöd.
There's nothing like heat biting your skin
To let you boil from within
There's nothing like sweat dripping down your sides
Gleaming nights
There's nothing like flames licking in the air
Hungry, without a care
Licking like tongues, here and there
and everywhere

Ich möchte mich tätowieren lassen, aber ich trau mich noch nicht wirklich. Ich werde demnächst mal mit einer Freundin hingehen und mal fragen wie das so läuft und ob er mir eins zeichnen könnte. Und eigentlich steht mein Wunsch nach dem Lippenpiercing noch immer... Aber das ist nach wie vor blöd... und doch geht der Wunsch danach nicht wirklich aus dem Kopf.
There's nothing like hopes taken to the test
To the edge of more or less
There's nothing like truth cutting to the bone
To leave you overthrown

Seit gestern hab ich weder ein Semesterticket noch einen Studentenausweis mehr. Er ist abgelaufen. Offiziell exmatrikuliert hab ich mich immer noch nicht. Shame on me... Dabei wäre das eigentlich für ein paar Unterlagen wichtig... Ich wieder.
There's nothing like hearts breaking in two
As only trusting hearts can do
Breaking like glass, frail and new
What else can we do

Heute abend schließe ich offiziell den Laden. Ich hab Schiss. Ich habs noch nie gemacht, nur einmal zugesehen. Hoffentlich läuft alles glatt. Ich werde fix und fertig sein - und dann holt mich mein Schatz von der Arbeit ab und wir fahren zu ihm.
Whatever the cost
Let's get lost


Ich vermisse ihn. Und ich muss noch sooo viel lernen. So viel.

In too deep
Already we're in too deep
Feels good to be in too deep

Marathon


Die Band aus München hab ich gestern auf dem Enzo zum ersten Mal gesehen - und sie gefiel mir am besten an dem Abend. Ich mag die Jungs.

Was für ein Wochenende. Am Freitag nach der Arbeit auf einem Geburtstag versackt - um 7 Uhr musste ich auf Arbeit sein, war also gar nicht erst zu Hause, habe zwei Stunden gedöst. Ominöser Abend. Da trifft man seinen "Jugendfreund" wieder, stellt fest, man ist erwachsener geworden, aber noch immer genauso bekloppt wie früher - und landet plötzlich da, wo man sich uns beide nie vorgestellt hat.
Irgendwie hab ich den Arbeitstag dann auch rumbekommen, bin dann nachmittags nur schnell nach Hause zum Duschen und dann mit dem Bus wieder aufs Land. Ich liebe Angeln, die Landschaft ist wunder, wunderschön. Der Abend mit M. auf dem Enzo war lustig, im Dunkeln ohne Licht, mit platten Reifen dann durch die Wälder nach Hause zu ihr gefahren um dann morgens um 4 endlich totmüde auf dem Sofa vor der Leinwand mit Beamer bei Harry Potter einzuschlafen - manche Dinge zeigen einem, dass man doch noch lebt.

Den Sonntag verchillen - ich hab zu wenig Schlaf bekommen, morgen um 7 Uhr muss ich arbeiten - mit open end.
Vielleicht werde ich gleich dem "Vermächtnis der Wanderhure" weiter auf der Spur sein, oder irgendwas anderes, gemütliches tun. So ein Wochenende ist... hui. Ich kann mich also immernoch selbst überraschen. Wow.

Tina Dico

I could go home to my love
And live the life I've always wanted
Or I could go on running off
Into the night, lonely and haunted
And the strange thing is
I don't know which I prefer




Der TV-Sender 3Sat wird immer mehr zu einem meiner Lieblingsender. Da läuft immer wieder etwas, dass mir einfach super gefällt. Heute vormittag zappte ich durchs Programm und es lief NICHTS Ansprechendes. Bis auf 3sat, die übertrugen ein Konzert der Wise Guys, da musste ich einfach dranbleiben, drehte den Ton auf ganz laut und tanzte durch die Wohnung. Die Jungs verbreiten einfach gute Laune, beim nächsten Konzert bin ich wieder dabei.
Und im Anschluss gab es dann das Konzert von Tina Dico. Der Name war mir schon oft begegnet, aber irgendwie hab ich nie wirklich mal was von ihr gehört. Ich weiß, das Y. sie gerne mag und sie auch auf dem Konzert in Flensburg war - und hätte ich sie da schon gekannt - Halleluja, ich wäre die erste gewesen, die sich eine Karte gekauft hätte.
Tina Dico kommt aus Dänemark, quasi gleich um die Ecke aus Arhus (in DK heißt sie übrigens nach ihrem richtigen Nachnamen Tina Dickow) und ist dort mit Preisen überhäuft worden. Ein nationaler Superstar quasi. Und weil Dänemark eben gleich nebenan ist, kommen dänische Stars auch immer zuerst nach Flensburg. Ihre Plakate hingen hier schon so oft, und ich könnte mich wirklich in den Arsch beißen, mir nie die Zeit genommen zu haben, mir mal ihre Songs anzuhören. Irgendwie hab ich sie immer in die Techno-Schublade stecken wollen - klarer Vorurteil wegen ihres Namens und so.
Ich bin echt platt, ich LIEBE ihre Lieder! Ich saß vorhin im Wohnzimmer auf dem Sessel und bin in ihrer Musik regelrecht versunken. Wahnsinn, ich finde sie wirklich klasse. Nun höre ich mich gerade bei youtube durch ihre Songs.
Ich habe eine neue Lieblingskünstlerin. Ja, sie gefällt mir, weil sie nämlich ihre Songs selbst schreibt, selbst dazu Gitarre spielt, ich mag ihre Stimme, die Texte, und dass sie so natürlich dabei ist, einfach alles.
Und am 25. Oktober ist sie wieder in Flensburg. Diesmal werde ich mir eine Karte kaufen, und völlig egal, ob ich alleine hingehe oder mit anderen: Ich werde da sein.
Einfach da sein und ihre Musik genießen. Kein abrocken und rumpogen, nein, dies wird wieder mal ein reines Genießerkonzert.

Lustig, auf youtube findet man unter ihrem dänischen Namen viel mehr Videos, vor allem die unplugged Aufnahmen gefallen mir sehr gut. Es sind auch viele Auschnitte aus dem dänischen Fernsehen dabei - TV2 z.B., den gucke ich auch manchmal, weil die Dänen oft amerikanische Filme in ihrer originalen Version senden, und diese dann einfach nur dänisch untertiteln. Und hier an der Grenze empfangen wir die Sender ganz normal wie alle anderen auch.

Tina Dico /Dickow - einfach genial. Nehmt euch in einer ruhigen Minute mal Zeit und hört euch durch ihre Songs - sie sind wirklich toll.



ken lee

Wenn ich mal zum Casting gehen sollte, dann singe ich dieses Lied!


Ich hab mich in die Ecke geschmissen vor lachen... und hatte dann tagelang einen Ohrwurm... ken leeee, tulibudibu douchooo *lach*

singen

Mein erstes Wort heute morgen spreche ich am Telefon: Ich rufe Frank an, um zu fragen, ob heute schon wieder Gesangsunterricht ist, oder doch erst nächste Woche. Da fängt er an zu lachen und sagt nur mit seiner leicht rauchigen Stimme "Oh Anni (er spricht mich grundsätzlich Änni aus), du wieder!" Und ich bringe nur ein quietschiges "ja menno, irgendwie hab ichs nicht so drauf" heraus. Wir lachen beide.
Ich freu mich, ENDLICH, nach fast 2 1/2 Monaten OHNE Unterricht (ich war krank und dann 6 Wochen Ferien) endlich wieder bei ihm singen zu können. Mal sehen wie lange die Freude anhält, denn ich fürchte meine Intonation ist voll schlecht geworden und ich hab vieles verlernt oder vergessen oder kanns einfach nicht mehr - üben konnte ich ja auch nicht, hatte einfach keine Stimme. Und jetzt, pünktlich zum Unterricht fängt mein Geschniefe wieder an. Aber ich hoffe, es geht vorbei und ich werd mir heute zur Vorbeugung irgendwas aus der Apotheke holen.
Ich will endlich wieder singen!

isch habe Finger :)

I´m playing ´till my finger bleed. Okay, nicht ganz, aber meine Fingerspitzen sind blau und tun verdammt doll weh. Ich hab einfach zu lange Pause gemacht, um dann in einem Anfall 3 Stunden lang Gitarre zu spielen.
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Und doch stehe ich heute morgen auf, um gleich kurz nach dem Frühstück wieder die Klampfe in die Hand zu nehmen und zu üben.
Ich will unbedingt "you can sleep while I drive" spielen können. Ich möchte es singen können und mich dabei wenigstens ein bisschen selbst begleiten können. Also suchte ich mir gestern die Chords aus dem Internet. Bei meinem Glück sinds nur die Akkorde Bb und G7, die wirklich komlett neu sind. Dm kannte ich zwar auch schon, aber brauchte ich nur für ein Lied, kanns deshalb nur schwer greifen. Und F ist sowieso mein Problem, ich kann ja keine Barréegriffe und so greife ich das F in der leichteren Version und das auch noch ziemlich schlecht. Aber egal, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Zupfen kann ich ja sowieso nicht, vor allem hab ich noch immer nicht kapiert, wie ich die Tabs lesen soll. Aber egal, mit "schrummeln" gehts auch. Und dafür, dass ich das gestern das erste mal gemacht hab und die Hälfte der Griffe praktisch neu sind, klappt das schon echt gut. Ich kann dazu singen und freu mich ´nen Keks. (Oder lach mir ´nen Ast ab *g*)
Natürlich ist das nicht perfekt und ich muss noch viel mehr üben, damit das flüssiger wird (beim Bb greif ich ständig eine Saite zu hoch, menno) und ich muss sauberer greifen. Aber das ist gar nicht so leicht, wenn die Finger so weh tun, dass man sie unter großen Schmerzen kaum noch runter drücken kann. Überall Blasen. Das ist der Nachteil an einer Gitarre mit Stahlseiten. Dafür mag ich den Klang lieber. Man muss eben Prioritäten setzen.
Und irgendwann kann mir hoffentlich noch jemand erklären, wie man Tabs richtig liest, denn dazu bin ich einfach zu blöd. Und dann klappts irgendwann auch mit dem Zupfen. So lange mach ich es eben auf Anni-Art.
*lach* Und hab damit auch gleich meinen Mitbewohner aus dem Schlaf gesungen.
Und weiter gehts, denn ich will, will, will das können. Gleich noch arbeiten und dann endlich Wochenende.
Yes!

Lovesong

Wenn ich "you can sleep while I drive" von Melissa Etheridge höre, dann ist das, als wenn ich mich in die Melodie einhüllen würde, als würden ihre Worte mich umarmen und ich fühle mich geborgen. Ich glaube ihr jedes Wort.
Dieses Lied strahlt so eine unheimliche Liebe aus, so eine Zärtlichkeit, solch eine Ruhe und Schutz - ich werde immer ganz ruhig, wenn ich es höre.
Für mich ist dieses Lied eins der schönsten Liebeslieder der Welt. Schlicht, aber so unendlich tief. So sanft und ehrlich, einfach ohne den ganzen Schnulzenkrams.
So ehrlich und freundschaftlich, so berührend, so... normal.
Ich bekomme jedes Mal Kopfkino, wenn ich es höre (und ich höre es oft *g*). Ich liebe es. Wunderschöner Song.
Die ganze Art und Weise berührt mich immer und immer wieder.
Der Text ist einfach klasse, ihr Gitarrenspiel ist so schön, ihre Stimme passt perfekt - dieses Lied hat einfach Stil.
Und weil ich es so liebe, musste ich diesen Eintrag verfassen.
Danke, Melissa!


Leider fand ich kein gutes Video von dem Lied und die meisten Versionen gefallen mir nicht so gut wie die, die ich habe. Vielleicht mach ich irgendwann mal ein eigenes Video zu dem Lied.

Sternenwanderin

man darf ruhig mal nach den Sternen greifen

Weltraumpost an mich?

Sternenpost

+ haben, nach Ziele....
+ haben, nach Ziele. (irgendwie hat sich heute bei...
Einhandseglerin (Gast) - Fr, 4. Dez, 10:10
Ziele ist wunderbar....
Ziele ist wunderbar. Ich hoffe, du kannst es bald umsetzen!...
Einhandseglerin (Gast) - Fr, 4. Dez, 10:09
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Mensch Anni, genau: Mach das! Du wolltest das immer...
Rumpelwald (Gast) - Do, 3. Dez, 21:27
wie komisch, grad dacht...
wie komisch, grad dacht ich "nein, anni darf NICHT...
shekaina (Gast) - Do, 3. Dez, 16:55

Weltraumtür

Du bist nicht angemeldet.

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Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung. (Franz von Sales)

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Zuletzt aktualisiert: Fr, 4. Dez, 10:10