

Manchmal bin ich so hin und hergerissen zwischen sein und sollen, können und wollen, Gefühl und Verstand...
Manchmal denke ich, ich sollte es hier nicht mehr schreiben, weil ich weiß das du es liest und es dich sowieso nicht mehr loslässt momentan. Aber andererseits ist dies mein Blog und ich möchte mich nicht mehr zurücknehmen, denn jedem ist es selbst überlassen ob er hier liest oder nicht. Ich möchte dich nicht verletzen, dass ist das allerletzte was ich will. Doch es geht leider so schnell, dass etwas falsch verstanden, falsch ausgelegt, anders interpretiert oder wahrgenommen wird.
Nichts was dich angeht würde ich mit Absicht verletzend schreiben oder meinen. Über kurz oder lang wird es dich aber immer und immer wieder schmerzlich berühren, weil...
Weil ich dich manchmal so sehr vermisse und dich am liebsten um mich hätte, aber ich weiß dass es nicht reicht, dass ich nicht dazu bereit bin. Genau das kann ich dir nie wirklich erklären, so dass du es verstehst, weil man Gefühle nicht rational erklären kann, weil man sie nicht abstellen und vergessen kann.
Und trotzdem schreibe ich, dass du mir fehlst und mir das alles so leid tut und TROTZDEM sage ich nein. Paradox? Nein, für mich nicht.
Du gibst dir so viel Mühe, du bist plötzlich so aufmerksam, du schreibst hier wunderbare Dinge die mich sprachlos machen - und ich sage trotzdem immer wieder nein.
Gleichzeitig sage ich Tausendmal DANKE für dich und meine es wirklich so.
Manchmal bist du der einzige der mich versteht und manchmal bist du auch der, der mich gar nicht versteht. Das macht aber nichts, denn so wie du bist, bist du richtig.
Es würde nichts bringen uns zu verbiegen.
Du bist mir so nah gekommen wie sonst kaum jemand. Zeitweise ist es mir zu nah- mit solcher Nähe kann ich nicht dauerhaft umgehen glaube ich. Einen Schritt vor, zwei Schritte zurück. So bin ich. Bei dir habe ich manchmal sogar zwei Schritte nach Vorn gemacht - und mir dabei den Rückweg selbst abgeschnitten.
So wie es jetzt ist, ist es richtig.
Du verstehst es nicht. Das weiß ich.
Du erträgst es kaum - dafür hasse ich mich.
Nein, ich verheimliche meine Gefühle gar nicht - Gefühle kann man nicht eben so abstellen und das will ich auch gar nicht. Glaub mir, es ist gut so, wie es ist...
Ja, ich tue dir weh, immer und immer wieder, mit meinem Verhalten, dass du nicht verstehst - ich kenne das. Aber was soll ich machen? Du bist so tapfer, du bleibst, du bist da... sagtest du.
Danke. Tausendmal danke.
Wenn ich dich nur wieder glücklich machen könnte... Doch deine Vorstellung kann ich nicht umsetzen... Gerne würde ich dich in den Arm nehmen und dir sagen, dass alles so wird, wie du es willst - nein, es geht nicht. Trotzdem würde ich dich in den Arm nehmen wollen, ganz unverbindlich. Unverbindlich? Wie kalt klingt das denn? So meine ich das nicht - ich kann es nicht erklären - aber ich möchte mit dir lachen, mit dir Blödsinn reden und dich einfach in den Arm nehmen, weil ich dich so lieb habe, weil du mir wichtig bist. Anders eben, als du es willst.
Alles andere nimmt mir die Luft zum atmen.
Hart - aber so ist das.
So bin ich.
Manchmal hab ich das Gefühl, ich schreibe mich um Kopf und Kragen.